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Deine Darmflora ist deine Gesundheit

Deine Darmflora ist deine Gesundheit

Mit einem kranken Körper lernt man auf seine Gesundheit zu achten. Man ist ständig im Hautanalyse-Programme und wertet Hautgesundheit mit dem Gegessenen aus. Ist die Haut am nächsten Morgen schlecht, so beginnt nahezu automatisch das Überdenken des gestrigen Speiseplans. Habe ich etwas Falsches gegessen? Habe ich etwa eine Allergie auf….?

Ich habe mich in den Jahren nun daran gewöhnt, dass ich für meine Mitmenschen als eine «super gesunde Frau» angesehen werde. Ich nehme es als Kompliment und nicht wie anfänglich als ein ungutes Gefühl «nicht normal» zu sein.

Essen und Darmgesundheit sind jedoch nicht nur ein Thema für Menschen mit einer Krankheit oder für «sehr gesunde» Personen, wie es meine Mitmenschen gern bezeichnen würden. Es ist ein Thema, welches jeden von uns anzugehen hat, denn ca. 80 Prozent unseres Immunsystems sitzt im Darm.

Das Problem ist jedoch, dass der Grossteil der Bevölkerung dies nicht weiss und folglich die Entscheidungen nicht bezogen auf den ganzen Körper im Alltag trifft.

Antibiotika hilft zwar beim schnellen Abheilen von Wunden, auch Hautwunden, aber der Einsatz schadet unserer Darmflora sehr. Man geht sogar davon aus, dass einige Schäden des Antibiotika-Einsatzes nicht wieder herstellbar sind.

Zucker versüsst unseren Alltag auf vielfältige Weise und macht manches seelische Leiden erträglicher. Leider erfreut sich unsere Darmflora nicht über übermässigen Zuckerkonsum und neigt vielmehr zu Entzündungen.

Essen wir über viele Jahre nicht gesund und ausreichend, sind zudem vielen Stressfaktoren ausgesetzt und nehmen noch dazu viele Medikamente ein, dann führt dies zu einer Verschlechterung der Darmgesundheit. Unsere Darmzotten, welche für die Nährstoffaufnahme zuständig sind, verkleben und verkümmern und können sich folglich nur noch schlecht um die ihre Aufgabe kümmern. Zudem entzündet sich meist die Darmschleimhaut und wird durchlässiger. Die kleinen Lücken, die dafür bestimmt sind Nährstoffe in unsere Blutbahnen zu schleusen vergrößern sich, so dass nun auch größere und unverdaute Eiweißmoleküle in die Blutbahn geraten. Der Körper bemerkt diese Fremdkörper und reagiert mit Abwehrmechanismen. Somit können diese fehlgeleiteten Immunreaktionen der Anfang einer Allergie, aber auch einer Autoimmunerkrankungen sein.

Es liegt an uns, unseren Darm und seine Darmzotten gesund zu halten! Ein gesunder Darm erlaubt uns nicht nur unsere Nahrung zu verdauen, sondern all’ unser Erlebtes. Nicht umsonst heisst es «etwas ist mir auf den Magen geschlagen».

Was eine «Darmkur» alles bewirken kann zeigt das folgende klinische Resultat. Ein 26-jähriger Mann, welcher an Übergewicht, Typ2 Diabetes und hohem Blutdruck litt, unterzog sich einem klinischen Experiment. Nach 23 Wochen konnte dieser mit 51 Kilogramm weniger auf den Rippen und keinen Anzeichen von hohem Blutdruck und Diabetes die Klinik verlassen. Was hat zu diesem tollen Erfolg geführt? Die Mediziner der Shanghai Jiao Tong University haben lediglich die Ernährung geändert und ihm zudem Darmbakterien zugeführt, welche für die Produktion von Giften bekannt sind, die den schlechten Stoffen im Darm den Gar ausmachen und gleichzeitig das gesundheitsfördernde Mikrobenwachstum anregen.

Bakterien sind folglich nicht immer als negativ anzusehen, auch wenn dies uns die Medien gern mit ihrem Desinfektionswahn proklamieren. Ohne Bakterien würden wir gar nicht am Leben sein. Unser Darm beherbergt 10-mal mehr Bakterien als es Zellen in unserem Körper gibt.

Man muss jedoch nicht gleich in eine Klinik gehen, um seinen Darm wieder auf Vordermann zu bringen.

Folgende Ideen helfen deiner Darmgesundheit:

  1. Esse stets unverarbeitete Lebensmittel, da diese von Mutter Natur und nicht von der Lebensmittelindustrie mit vielen Farb-, Zusatz- und Zuckerstoffen kreiert wurden.
  2. Esse viele probiotische Lebensmittel. Hier meine ich nicht unbedingt den in den Medien präsentierte probiotische Joghurt, sondern fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi, Kombucha und Kefir.
  3. Esse viele Lebensmittel mit sogenannter «resistenten Stärke». Resistente Stärke findet sich vorgekochten und wieder abgekühlten Kartoffeln, Bananen und Cashews wieder und ist in der Lage, die Zusammensetzung der Darmbakterien positiv zu beeinflussen.
  4. Deine Darmbakterien wollen auch genährt werden, daher konsumiere viele lösliche Ballaststoffe.
  5. Auf dem Gesundheitsmarkt gibt es heute viele Kapseln und Pulvern mit Bakterienstämmen, welche sich hervorragend für den Wiederaufbau der Darmflora eignen.

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