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Stille

Stille

So sehr der Mensch doch ein soziales Wesen ist und seine Prägungen erst durch den Austausch mit seinen Mitmenschen bekommt, so wichtig scheint es für ihn zeitweilig zu sein die Einsamkeit aufzusuchen.

Stille und Einsamkeit werden oft gleichgesetzt und viele Menschen scheinen sich vor diesen regelrecht zu fürchten. Wie schön hat man heutzutage Netflix, Internet und Spotify, so dass man der Stille in den eigenen Räumlichkeiten entkommen kann.

Doch es scheint, dass die Stille «salonfähig», fast schon trendy geworden ist. Vermehrt werden Stille-Räumlichkeiten in Grossstädten, Auszeiten im Kloster und Reisen in entlegene Regionen zum Aufsuchen der Stille angeboten. Es scheint, dass unsere Gesellschaft durch unseren immer schneller werdenden, kräftezehrenden und lauten Alltag mit Stille gestillt werden will.

Durch die Möglichkeit des Innehaltens wendet sich unser Blick vom Aussen nach Innen. Wer meint, dass es im Inneren eines selbst jedoch ruhig ist, den darf ich an dieser Stelle zur Meditation einladen. Denn erst wenn wir im Aussen in der Stille sind, werden wir merken, wie laut es im Inneren ist. Vielleicht toben wirre Gedanken einher, vielleicht kommt Angst und das Gefühl der Einsamkeit und Ausgeschlossenheit herauf. Dies sind gewünschte «Nebenwirkungen» der Meditation. Erst wenn wir uns diesen bewusst sind, können wir uns mit diesen beschäftigen.

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